Druckfarben

Druckfarben brauchen eine Verdickung damit sie auf dem Stoff nicht fliessen.

Eine Verdickung besteht entweder aus natürlichen oder synthetischen Grundstoffen. Man kann sich eine Verdickung gut vorstellen, wenn am an Stärke beim kochen denkt. Durch Beigabe von Maizena oder Mehl wird eine Flüssigkeit fest und dick. Obwohl die Verdickungen nicht geniessbar sind, sind sie heutzutage selten giftig. Das gleiche gilt für die Farben. Auch da gibt es natürliche, also pflanzliche und synthetische.

Die Farben werden entweder als Pulver oder als Flüssigfarbstoff eingekauft. Nach der Aufbereitung mit Wasser und bereits etwas Verdickung entstehen sogenannte Stammfarben. Mit ca. 6-12 Stammfarben kann ziemlich jeder Farbton gemischt werden. Um einen bestimmten Farbton zu erreichen, braucht es ein Rezept, welches auf die gewünschte Quantität umgerechnet wird. Erst wird die Verdickung abgewogen und danach kommt von jeder Stammfarbe auf dem Rezept die genaue Menge (auf 0,00 Gramm genau) dazu. Anschliessend wird mit einem Mixer gerührt und fertig ist die Druckpaste. Zum Test wird eine kleiner Probedruck gemacht, wo die gedruckte Farbe dann mit der Vorlage verglichen wird. Druckpasten können selten länger wie 7, maximal 14 Tage aufbewahrt werden und kurz vor dem Druck müssen sie nochmals kräftig gerührt werden.

Hier einige Impressionen:



Und so sehen die Farben dann gedruckt aus: 🙂

farbiger Designer Stoff mit lustigen bunten Katzen

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